Dezember
15
O Gott; ich finde unter Menschen keine Ruhe!
(Und) Schon gar nicht unter Menschen.
Sie lasten auf mir, und ich fühle mich zwischen ihnen ein=gequetscht, wie eine Flunder.
O Gott; ich finde unter Menschen keine Ruhe!
(Und) Schon gar nicht unter Menschen.
Sie lasten auf mir, und ich fühle mich zwischen ihnen ein=gequetscht, wie eine Flunder.
Mein Leben ist gewissermaßen ein Paradoxon.
Ich predige Determiniertheit, will aber zugleich den Beweis der möglichst absoluten Freiheit des menschlichen Willens erbringen.
Warum sollte nicht - in einer globalisierten Welt - aus dem Homo sapiens selbst ein Homo universalis werden?
Ich versuch' doch nur, dem Über=Menschen - im Sinne von Nietzsches "Zarathustra" - den Boden zu bereiten!
Auf der Bühne!
Auf dem Bühnen=Boden!
Soll er toben!
O, mein Gott!
Ich hab mich schon so weit von den Menschen ent-fernt, dass ich mich selbst manchmal für gar keinen mehr halte!