Überhaupt lassen sich nur allzu viele Menschen nur allzu gerne von der Zweidimensionalität täuschen, und nehmen das, was sie auf dem Fernseh- oder Computer-Bildschirm sehen, als Ersatz für die Realität.
Es fehlt ihnen die dritte Dimension - das in die Tiefe gehen.
Sie bleiben am Oberflächlichen kleben.
Die Menschen neigen dazu - anstatt selber nachdenken zu müssen -, die Wahrheiten und Weisheiten anderer für bare Münze zu nehmen. So, als hätte diese Person etwas Besonderes erkannt.
Dabei bezeichnen diese Wahrheiten und Weisheiten nur die Stellung der betreffenden Person zur Welt.
Vielen ist nicht bewusst, dass in der Abwesenheit von Leid und Schmerz schon sehr viel - um nicht zu sagen das ganze Glück liegt.
Manchmal scheint mir, der Mensch besteht aus einer Art Kern, der allen Menschen gemeinsam ist und vielleicht sogar alle Menschen miteinander verbindet.
Und um diesen Kern herum oder darüber ist das Individuum gestülpt, und bildet sich ein, etwas ganz Besonderes zu sein. Und ist doch nur das Produkt der Umstände und der Veranlagung, unter denen sich dieser Wesens-Kern entfalten konnte.
Nein, es geht eben nicht auch anders!
Jeder und Jede führt das einzige ihm und ihr mögliche Leben. Und insofern ist es zwar menschlich verständlich, manchmal mit dem Leben zu hadern, aber - vom erkenntnistheoretischen Standpunkt aus gesehen - zumindest unklug.
Mit dem Lauf der Welt ist es übrigens dasselbe.
Was allerdings nicht heißt, dass man sein Leben nicht ändern kann!
Bitte mich nicht misszuverstehen.